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Ausstellungen der Wirtschaftsförderung- „Alles aus Witten“, „Von hier aus in die Welt“

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten unter der Federführung von Heiko Kubski hat zusammen mit der Kuratorin Britta Lennardt zwei spannende Ausstellungen für die »Galerie der Produkte« vorbereitet. Auf der Heilenstraße präsentieren sich Unternehmen aus Witten, die Produkte für den täglichen Bedarf anbieten. Unter der künstlerischen Leitung des Teams der Kinderzeitschrift »Fips« vom SCM Verlag in Bommern entstand eine Reihe für Familien mit Kindern. Zu sehen ist ein Tag im Leben des gleichnamigen Erdmännchens, welches interessante Entdeckungen macht. An der Ausstellung, die auch ein Ratespiel beinhaltet, sind die Harry Bäckerei, die Industriestickerei,  die Stadtwerke und das Autohaus Faix beteiligt.

Auf der Bahnhofstraße können Wittener Bürgerinnen und Bürger erkunden, welche deutschlandweit und auch weltweit agierenden Unternehmen aus Witten kommen und was von hier aus in die Welt exportiert wird. Anhand eins Zeitstrahls wird die Dauer der Ansässigkeit, die teilweise bis 1853 zurück reicht, transparent. Mit von der Partie sind hier die Deutschen Edelstahlwerke, das DB Weichenwerk, Voss Federn, Düchting Pumpen, das Wittener Transportkontor, die Gloria Haus und Gartengeräte GmbH und die Firma Trendstar.

All diese Unternehmen bieten auch Ausbildungsplätze an, welches auf einem separaten Fenster anhand einer Karte von Witten anschaulich gezeigt wird.

 
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Hingeguckt

In dieser Ausstellung präsentieren sich drei Initiativen mit großen Themen: Die Bewahrung der Erde, die Sauberkeit unserer Flüsse und der Schutz vor Gewalt. 

Die KKG (konspirative Kulturgruppe) zeigt einen Film zu der Skulptur „Verantwortung und Zukunft“ von Ren Rong auf dem Kreisverkehr in Herbede. Zusammen mit Kindern der Otto Schott Realschule wurde ein Song produziert, der ein Aufruf ist, bewusster mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen.

"Fisch ist, was Fisch isst." - Der Ruhr Clean Up 2021 (11.09.) steht vor der Tür - ein Tag an dem »witten.bolzt« zusammen mit dem städtischen Betriebsamt und Partnerorganisationen auf die Unmengen an herumliegendem Müll aufmerksam machen möchten. Der in der Galerie der Produkte ausgestellte Fisch wurde aus ca. 1000 wegeschnipsten Fluppen aus der Innenstadt gelegt und stellt die enorme Belastung unserer Umwelt durch Giftstoffe und Plastik in den öffentlichen Diskurs.

Im dritten Fenster stellt sich »Gesine Intervention« vor. Es ist ein flächendeckendes Projekt im Ennepe-Ruhr-Kreis, welches verschiedenste Angebote zur Prävention, Information, zum Schutz und zur Unterstützung für Betroffene von häuslicher Gewalt, aber auch für Gewalt ausübende Menschen anbietet. Im Schaufenster sehen wir eine häusliche Szene an einem Kipppunkt. Ist das noch ein Streit oder bereits Gewalt? Kontakte zu den Angeboten der Frauenberatung, dem Frauenhaus und TONI sind ebenfalls im Fenster finden.

 
 
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Painted Chainmail

Dieses Projekt in der »Galerie der Produkte« hängt zusammen mit der Aktion »Stadt + Spiel +  Kunst«, bei der eine Werbefotografie vergangener Zeiten von dem Künstler Philip Neugebauer  übermalt wurde. Eine Fotografie dieser Fotografie wird durch den Künstler auf die Reise  geschickt - in die Städte Amsterdam, London, Bristol, u .a.. Dort wird es von den Künstler:innen  nach Art eines Stille-Post-Spiels verfremdet, übermalt und weiter gereicht. Die unterschiedlichen  Stadien der Transformation, innerhalb derer sich die Rollenklischees, die Vorstellung von Glück,  Konsum und Diversität wandeln, sind während des Prozesses ab dem 1. September auf einem  Bildschirm in der Galerie der Produkte zu sehen. Am Ende der Reise landet das Bild wieder bei  Philipp, der das Ergebnis der Übermalungen auf der Originalfläche aufbringen wird.

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Die großformatigen Porträts der Fotografin Julia Unkel zeigen Menschen dieser Stadt. Die  Kaufhausinhaberin, den Kulturschaffenden, die Waldbesitzerin, den Friseur, die Politikerin, den  Kioskbesitzer. Es sind Gesichter unserer Stadt, verborgene Helden, die mit Leidenschaft ihrem  Beruf und ihrer Berufung nachgehen und auf diese Weise die Stadt gestalten.  Flankiert wird diese Ausstellung mit einer Podcastreihe, in der Britta Lennardt, Kuratorin der  Galerie der Produkte, die Menschen zu ihrer Stadt befragt. Wie sieht ihr Leben in Witten aus?  Was beobachten sie? Was wünschen Sie sich für ihre Stadt? Der Podcast »1 aus 99.000 -  Geschichten einer kleinen Großstadt« ist ab September auf allen gängigen Podcastportalen zu  finden.

 
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junge Wilde

Vom dem 13. August - 10 September gehören die Schaufenster der Bahnhofstraße in der Galerie der  Produkte Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir sehen Fotographien der Theaterarbeit des Teams von Beate Albrecht, theaterspiel. In ihrem Workshop »Wir im Quartier« haben sich die Kinder szenisch mit ihrem Viertel auseinander gestetz. Ihr Wünsche an ihre Stadt und an das Leben haben sie auf die Fensterscheibe vor ihren Fotografien aufgeschrieben. Im  Camp »Meine Platte« entstanden grafittis und love spreach Plakate, die in der Galerie der  Produkte ausgestellt werden. Der Studierenden Club Unikat macht sein Arbeit und sein Anliegen transparent. Es lohnt sich, genau hinzuschauen. Wandel beginnt hier.

 
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Stadt+Spiel+Kunst

An der Galerie der Produkte zeugt eine großformatige Werbefotografie von einer vergangenen  Zeit. Der Künstler Philip Neugebauer brachte bunte Rechtecke mit Acrylfarbe von außen auf  diesem Fenster an. Die Farbe kann durch einfaches Kratzen mit einem Plastikspachtel von der  glatten Fensterfläche gelöst werden, ohne diese zu beschädigen. Vom Schulkind auf dem Weg  zur Gerichtsschule, über die Flanierenden, sowie auch Polizist:innen auf dem Weg zum  Dönerladen, sind alle eingeladen, ihren Teil zur Gestaltung des Fensters beizutragen.  Kunst ist Spiel. Sie darf angetastet werden. Alle sind eingeladen. Kunst bildet Wandel ab. Sie  initiiert Wandel und ist selbst dem Wandel ausgesetzt.

 

Meine Stadt mit deinen Augen

In einer Gemeinschaftsausstellung des Medienkunsttrios »Leuchtstoff« und des Fotoclubs  »ObjektivArt`96« sehen die Flanierenden ungewöhnliche Ansichten dieser Stadt. »Deine Stadt  mit meinen Augen« ist amüsant, provokant und manchmal auch verwirrend. Die Videoarbeit von  „Leuchtstoff“ - das sind Peter Mäder, Wolfhard Lieber und Ralf Friedrich (www.leuchtstoff-net.de)  schenkt der Schaufensterbetrachtung einen doppelten Boden: Das Wort »Vitrine« kommt aus  dem Französischen und kann übersetzt werden mit „Schaufenster, Schaukasten, Glasschrank« .  Der Schaufensterbummel„lèche vitrine“ heißt wörtlich übersetzt „Vitrinen lecken“. Die Vitrine in  der Vitrine von »Leuchtstoff« stimmt nachdenklich. Die Exponate des Fotoclubs »ObjektivArt`96«  unter der Leitung von Philip Pearce setzen sich aus Fotografien, sowie einer digitalen und  analogen Installation zusammen, die ungewöhnlichen Detailperspektiven aus Witten zeigen.  Eine Mikroförderung des Kulturforums Witten hat die Realisierung möglich gemacht. 

 
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Urlaub in Witten

Urlaub fällt aus? Keine Zeit, kein Geld, zu viele Sorgen wegen Corona? 

Dann schau dich einmal um, denn Witten ist doch die »Perle an der Ruhr«. Hier kannst du kostenfrei die schönste Natur genießen, bei einem Bierchen am Schleusenwerter Häuschen von der Fahrradtour verschnaufen, die Wanderschuhe anziehen und auf den Spuren des Bergbaus durchs Muttental wandern oder mit deinen Inlinern um den Kemmnader Stausee pesen. Das Stadtmarketing Witten weiß, was es hier zu erleben gibt. Zur Inspiration hat es für uns die Schaufenster auf der Bahnhofstraße gestaltet. 

 
Schattenspiele

Kleine Fluchten

Vier Künstlerinnen haben sich für die »Galerie der Produkte« mit sehr unterschiedlichen Zugängen mit dem Thema »Kleine Fluchten« befasst. Gerade die Heilenstraße lädt ein, beim Einkaufsbummel eine ruhige Pause für Herz und Auge einzulegen. Zu sehen sind Birte Giehls opulente Selbstinszenierungen, Andrea Kunert schenkt mit faszinierenden Makroaufnahmen Insekten für einen Moment die Aufmerksamkeit, Ruth Sommerhoff lässt Farbklänge entstehen, die - ähnlich einer Landschaft - zu einer kleinen Meditation des Auges im Alltag einladen und Birgit Bessler macht Verdichtungen des Augenblicks auf großformatigen Leinwänden sichtbar.

Die Ausstellung wird am 6.Juli um 16 Uhr von den Künstlerinnen eröffnet. Sie ist in der Galerie der Produkte in der Heilenstraße bis zum 29. Juli zu sehen. 

 
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»your local« 

 

Für das städtisches Projekt »Galerie der Produkte« haben sie sich Wittens Händler und Händlerinnen zusammengeschlossen, um in einer Ausstellung transparent zu machen, was Witten an fairem und nachhaltigem Handel zu bieten hat. Und das ist so Einiges. Mit dabei sind die Füllbar, Kijamii Kaffee, die Kornkamer, das Cafe Leye, der Eine Welt Laden, Für Elise, Faber Bags und der Hutsalon.

Die Ausstellung eröffnet am 14.06.2021 um 15 Uhr. 

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Ausstellungseröffnung »Im Wandel«

Der Wittener Künstler Bund nutzt die Stille der lahmgelegten und sich langsam wieder regenden Stadt. Für die »Galerie der Produkte« entwickelten sie die Ausstellung »Im Wandel«. Wo kommen wir her und wie wird die Zukunft sein? Der Wandel der Städte ist ein Symbol für den Wandel unserer Zeit. Kunst als Seismograph für Veränderungen tritt an, den Wandel zu gestalten. 

 
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Meine Küche - meine Stadt

 

Ein Ratespiel mit doppeltem Boden

Die Küche ist ein Ort zum Verweilen, ein Ort, an dem wir Leben teilen, genießen, uns streiten und wieder zusammen setzen. Wenn meine Stadt, wie meine Küche wäre, sähe das Leben in unserer Innenstadt dann anders aus? Über diesen Gedanken möchten wir ins Gespräch miteinander kommen. Wir sind gespannt auf deine Gedanken. Teile Sie mit uns über Nachrichten hier oder in den sozialen Netzwerken. 

 

In der Küche, die du auf dem Bild siehst, sind übrigens viele Dinge aus Wittens Läden versteckt. Im April haben wir hierzu ein Ratespiel veranstaltet. Was gehört zu welchem Laden? Unter allen Einsendungen konnten wir tolle Preise verlosen. 

Und hier sind die Läden, die mitgemacht haben:

Kaufhaus Gassmann, StadtGalerie, Busenfreundin - Dessous, Genussgallerie Hafer, Fotostudio Annette Hauptmann, Backhaus, Keudel Fashion, Intersport, Gastronomie Dorfkrug, Fielmann - Optiker, Stadtmarketing, Sparkasse, Schuhe Hoeper, Orthband - Optiker, Reisebüro Wedhorn, Mayersche Buchhandlung, Parfümerie Pieper

 

Diese Geschäfte gehören zur Standortgemeinschaft Witten.

 
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Kirmes im Kopf

Wenn nichts mehr geht - im Kopf geht alles

Im Mai wird in Witten die Himmelfahrtskirmes vorbereitet. Normalerweise. Nicht so in 2021. Doch die Schausteller haben für uns ein Schaufenster mit nostalgischen Fahrgeschäften gestaltet. Damit wir sie nicht vergessen. Und für ein bisschen Kirmes im Kopf. Die historischen Ausstellungsstücke haben alle eine Geschichte und sind zum Teil über hundert Jahre alt. Das Riesenrad wurde von Maximilian Nowag selbst gebaut. Zu sehen ist das Fenster bis zum 19. Mai.

Mit Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft

Unser Kulturforum

 

Dieses Fenster ist eine kleine Hommage unseres künstlerischen Kernteams an das Kulturforum und seine rasante Entwicklung in den vergangenen Monaten. Die Institutionen des Kulturforums rücken zusammen. Zu sehen ist dies an der Skulptur, die die Modelle des Saalbaus, des Stadtarchiv, der Bibliothek, des Märkischen Museums, der Musikschule in Haus Witten und des Verwaltungsgebäudes in der Ruhrstraße miteinander vereint. Wie eine Art Raumschiff fliegt diese Konstruktion mit zunehmendem Tempo durch die Stadt.

 

Konzept und Umsetzung: Joschka Denzel, Tobias Schunck, Britta Lennardt, Gabriel Schunck

Skulptur: Tobias Schunck

Video: Marek Schirmer

Postproduktion: Benjamin Weu